„Teamwork ist essenziell!“

Noch während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) begann Pierre Rolle bei GISA als Werkstudent zu arbeiten. Wir haben den Hallenser mit dem Deutschlandstipendium gefördert und nach seinem Abschluss als Junior Consultant übernommen. In seiner Freizeit geht er im Fußballstadion seiner zweiten Leidenschaft nach: dem Sport. Du bist frisch gebackener Junior Consultant bei GISA. 

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Wenn dein Team eine Fußballmannschaft wäre, was wäre deine Position?

Kommt auf die Aufstellung an (lacht). Ein Stürmer bin ich noch nicht. Ich sehe mich aktuell eher in der Verteidigung als Glied der Dreier- oder Viererkette. Auf dieser Position habe ich früher auch selbst gespielt. Mittlerweile bin ich aber nur noch Fan.

Klingt, als hätten Fußball und IT mehr gemeinsam, als man denkt?

Ja, das Teamwork ist essenziell! Das ist bei GISA wie auf dem Feld: Man braucht eine starke Kraft im Lead, Leute, die hinten absichern und alle arbeiten zusammen an einem großen Projekt. Zudem ist es für mich wichtig, einen Mentor an meiner Seite zu haben, jemanden mit Erfahrung, der mir zeigt, wo es langgeht, der meine Stärken erkennt und fördert, damit ich meinen eigenen Bereich finden und mich darin spezialisieren kann.

Apropos Leidenschaften: Was liebst du an der IT?

Ich bin ein Mensch der Fakten. In der IT ist alles sehr klar: Entweder es funktioniert oder nicht. Und wenn nicht, muss man da eben nochmal ran. Mathe und Physik waren schon in der Schule meine Lieblingsfächer. Deshalb wollte ich eigentlich auch Lehrer werden.

Was hat dich bewogen, auf Wirtschaftsinformatik umzuschwenken?

Ich habe mir vorgestellt, wie es sein würde, vor einer ganzen Klasse zu stehen und zu unterrichten. Da wurde mir klar: Ich fühle mich wohler in der Defensive, um bei der Metaphorik zu bleiben. Mit Wirtschaftsinformatik konnte ich meine Vorliebe für naturwissenschaftlich-logisches Denken mit den beruflichen Perspektiven kombinieren, die einem die BWL eröffnet.

Und wie bist du bei GISA gelandet?

Ich habe im Studium einen Gastvortrag von Michael Seifert (Senior Advisor Business Technology bei GISA, Anm. d. Red.) über die Grundlagen des Informationsmanagements gehört, der mich sehr überzeugt hat. Dann habe ich mich einfach beworben. 2021 bin ich als Werkstudent in das neu gegründete Team Enterprise Utilities Platform Solutions gekommen, wurde übernommen und bin bis heute geblieben.

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GISA hat dich während der Studienzeit mit dem Deutschlandstipendium gefördert. Inwiefern hat es dich unterstützt?

Es hat mir Sicherheit gegeben. Ich hatte dadurch weniger finanzielle Sorgen und konnte mich ganz auf das Studium – gegen Ende vor allem komplett auf meine Abschlussarbeit – konzentrieren. Das war wichtig. Zwischendurch konnte ich sogar kleine Trips unternehmen, um mal den Kopf frei zu kriegen.

Und hast du einen Mentor bei GISA gefunden?

Keinen direkten Mentor in einer Person, aber mein Team, das mich durchgängig unterstützt und meine Entwicklung fördert. Ich habe von Anfang an selbstbestimmt mitgearbeitet, wurde motiviert, etwas zu leisten und konnte immer mehr Verantwortung übernehmen.

Also bleibst du bei GISA am Ball?

Ich bin nicht abgeneigt, mir auch mal die Welt da draußen anzusehen. Da ich hier erste Erfahrungen gesammelt habe und mich als Hallenser sehr gut mit GISA identifizieren kann, könnte ich mir aber auch gut vorstellen, immer wieder hierher zurückzukommen. Ich bin da sehr loyal. Und eine Karriere bei GISA wäre schon cool.

GISA vergibt jedes Jahr fünf Deutschlandstipendien an deutschen Hochschulen, vorzugsweise in Studiengängen mit starkem IT-Bezug.

Seit 2011 unterstützen wir so gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt, die sich durch ein ausgeprägtes gesellschaftliches Engagement auszeichnen oder auf ihrem Lebensweg besondere Hürden zu überwinden haben.

Das Stipendienprogramm gilt als die größte öffentlich-private Bildungspartnerschaft Deutschlands, an der sich Unternehmen und Privatpersonen aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligen.