
Hannah, seit wann bist du bei GISA, und wie verlief dein bisheriger Werdegang?
Ich habe 2019 bei GISA im Umfeld der Geoinformationssysteme angefangen, damals mit der Vision, Digitale Zwillinge und 3D-Visualisierung als neue Geschäftsfelder aufzubauen. Seit einem Jahr gestalte ich als Führungskraft die Rahmenbedingungen, in denen sich unsere Mitarbeitenden bestmöglich entfalten können. Die GIS-Welt bleibt dabei mein fachlicher Kompass.
Was treibt dich persönlich an?
Privat steht meine Familie für mich an erster Stelle. Lesen schenkt mir Ruhe, Musik und Konzerte geben mir Energie. Was in meinem Leben außerdem niemals fehlen darf, ist eine leidenschaftliche Diskussion – auch beruflich. Der Austausch mit Menschen, das gemeinsame Entwickeln von Ideen, mit Begeisterung Themen voranbringen, das motiviert mich sehr.
Woran arbeitet die Unit Technical Solutions aktuell?
Wir runden das IT-Portfolio für energieversorgende Unternehmen bei GISA ab. Ein Kerngebiet bilden GIS wie Caigos GIS, Hexagon GIS oder Smallworld. Darum liegt ein breites Geflecht: Asset Management, Auskunftsportale, Schnittstellenentwicklung, Datenvalidierung oder Softwareentwicklung. Viele Anwendungen nutzen GIS als Datengrundlage.
Was kann man sich unter einem GIS vorstellen, und wie kommt es zum Einsatz?
Ein GIS besteht aus einem grafischen Frontend und einer riesigen Geodatenbank. Verwaltet werden Punkte, Linien, Flächen und dazu Kontexte wie z. B. Zustands- oder Wartungsdaten. Wenn z. B. im Rahmen von Baumaßnahmen eine Straße geöffnet werden soll, benötigt das Bauunternehmen zuvor eine Auskunft über die Lage von unterirdischen Versorgungsleitungen. Diese wird auf Basis der Daten erstellt, die in einem GIS gepflegt sind.
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Welche Branchen profitieren von den GISA-Lösungen?
In der Branche Utilities sind unsere Kunden Verteilnetzbetreiber, Energieversorger und Stadtwerke. Aber auch der öffentliche Bereich birgt viel Potenzial, z. B. für unsere Software- und Schnittstellenentwicklung. Denn Kommunen und öffentliche Auftraggeber haben derzeit zahlreiche Digitalisierungsthemen zu bewältigen und können enorm von unserem Know-how profitieren.
Der Digitale Zwilling ist dein Herzensthema. Was fasziniert dich daran?
Ein Digitaler Zwilling ist die dreidimensionale Weiterentwicklung eines GIS und dient z. B. als Planungsgrundlage für urbane Szenarien. 3D-Modelle faszinieren mich besonders, weil sie die Kommunikation von Daten und Informationen auf ein neues – intuitives – Level heben: So verstehen selbst Nicht-Fachleute einen Bauleitplan.
Mit welchem Blick schaust du in die Zukunft deiner Unit?
Unsere technische Breite ist heute schon sehr hoch, und sie wird es bleiben. Die schnelle technologische Entwicklung fordert uns heraus, aber unsere Motivation und Lernbereitschaft sind ungebremst. Das wollen wir künftig noch gezielter für unsere Kunden einsetzen und am Markt mehr Sichtbarkeit erzielen.
Worauf freust du dich dabei am meisten?
Ganz klar: auf die Arbeit mit Menschen. Der Austausch, die Gespräche, die gemeinsame Begeisterung für Technologie und Weiterentwicklung. Das macht einfach Spaß.
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